Hyperbuch

Ein Hyperbuch ist, nach meiner Definition, ein Hypertext – also ein digital erstellter und online verfügbarer Text – der zu einem sinnvollen größeren Ganzen verbunden wird. Dies erfolgt durch Hyperlinks auf Webseiten oder Ebooks.
Das besondere ist für mich, dass die Verlinkung – und damit die Lesefolge – nicht linear sein muss!
Damit folge ich der Idee des Hyperfiction.

Es kann also ein Stilmittel des kreativen Schreibens sein, durch das gleichzeitige Ereignisse oder Perspektiven an/in verschiedenen Texten und an unterschiedlichen Speicherorten verfügbar sind. Dies ist eine Weiterentwicklung der bisherigen Fortsetzungsgeschichten oder Reihen, die ja auch zusammenhängen aber nicht in einem Buch/Zeitung/Zeitschrift vorhanden sind. Es ist also eine zusätzliche Dimension des Schreibens und Publizierens.

Dieses Konzept verfolge ich mit meinem „Omniversum“-Epos, das Erzählungen mit von einander unabhängigen Orten/Zeiten/Handlungen durch einen größeren Rahmen verbindet. Das Omniversum ist also der Metarahmen meiner Handlungsuniversen, die in unterschiedlichen Orten, Zeiten, ja auch Gernres spielen. So gibt es noch nicht sichtbare Verknüpfungen zwischen den Erlebnissen von Duncan Caernbury in einer Steampunkwelt und den Ereignissen in Nullacron – einer Space Opera, die wiederum mit den Erzählungen um Hyper-Greg (Reihe „Century 27“, siehe … ) verbunden sind. Selbst diese haben einen Vorläufer (Century 21, bisher noch keine Publikationen) und weitere Verbindungen zum Beispiel zu der Reihe „Insignien der Macht“ (erste Publikationen in Vorbereitung) werden entstehen. Wie in der Quantenphysik der Flügelschlag eines Schmetterlings ein Unwetter auslösen kann oder Teilchen unsichtbar miteinander verknüpft sind, beeinflussen sich auch die Handlungen meiner Charaktere gegenseitig. Selbst die Erzählungen anderer Autoren könnten damit verbunden werden. Allerdings war noch kein Autor oder Autorin dazu bereit. Interessierte bitte melden!

Die hier vorgestellte Idee hatte ich bereits vor 20 Jahre, komme jedoch erst jetzt dazu sie anzugehen!

Heilbronn im März 2020

T.H. Eschen